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Sie möchten alles über unsere Vermessungsleistungen oder den Ablauf eines 3D-Laserscans erfahren?

In unseren FAQs finden Sie die wichtigsten Informationen rund um Technik, Ablauf und Einsatzmöglichkeiten – klar und kompakt erklärt.
Sollte dennoch etwas offenbleiben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne per E-Mail oder per Telefon unter +43 77 22 / 84 909 persönlich zur Verfügung.

3D Laserscan

Durch 3D-Laserscanning lassen sich nahezu alle Bestandsobjekte präzise digital erfassen. Die daraus erzeugten digitalen Abbilder finden Anwendung in der Architektur, im Ingenieurbau sowie bei der Planung und Dokumentation von Industrieanlagen.

Die Genauigkeit wird im Vorfeld gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert. Sie hängt von Faktoren wie Objektentfernung, Oberfläche des Objektes oder Einfallswinkel des Messsignals ab. Daher kann die konkrete Genauigkeit nur projektspezifisch angegeben werden. Unter geeigneten Bedingungen sind sehr präzise Ergebnisse im Millimeterbereich erreichbar.

Scan to BIM bezeichnet die Umwandlung eines realen Bauwerks in ein intelligentes, digitales Gebäudemodell. Dabei wird das Objekt zunächst mittels 3D-Laserscan erfasst und aus der generierten Punktwolke ein digitales Modell erzeugt. Ein BIM-Modell besteht aber nicht nur aus der Geometrie des Gebäudes, sondern enthält auch zusätzliche Informationen wie Materialien, Schichtaufbauten oder technische Eigenschaften. Das Ergebnis ist eine verlässliche Planungsgrundlage für Architekten, Ingenieure und Bauherren, die eine korrekte Darstellung von Umbauten, Sanierungen und Erweiterungen ermöglicht.

Ein digitaler Objektzwilling ist das digitale Abbild eines bestehenden Objekts. Auf dieser Grundlage lassen sich fundierte Aussagen zur Objektqualität ableiten. Auch im Rahmen von Förderungen können die geforderten Anforderungen zuverlässig erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem die Registrierung der Punktwolke im Landeskoordinatensystem, Auswertungen gemäß ÖNORM sowie die Ableitung von Grundrissen und Schnitten mit normgerechter Bemaßung.

Die Dauer eines 3D-Laserscanning-Projekts hängt grundsätzlich von der Größe und Komplexität des Objekts ab. Die Scan-Arbeiten sind jedoch meist innerhalb weniger Stunden, bei größeren Objekten innerhalb von ein bis zwei Tagen abgeschlossen. Die Datenaufbereitung und Modellierung benötigen – je nach Umfang und Detailgrad – mehrere Wochen.

Die Gesamtdauer des Projekts lässt sich in einem persönlichen Gespräch aber zuverlässig abschätzen.

Die Kosten richten sich nach Projektgröße, Objektumfang und gewünschter Auswertung. Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot, exakt zugeschnitten auf Ihre Anforderungen.
Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Ja. Ein 3D-Modell liefert eine präzise Grundlage für Umbauten und Sanierungen. Durch einen 3D-Laserscan wird der Ist-Zustand Ihres Hauses millimetergenau erfasst und digital abgebildet. So stehen verlässliche Daten zu Raumgeometrien, Wandverläufen und Öffnungen zur Verfügung – auch bei Abweichungen vom Planbestand.
Architekten und Planer können darauf aufbauend sicherer planen, Risiken minimieren und den Umbau effizient vorbereiten.

Wir bieten 3D-Laserscanning sowohl regional im Innviertel als auch überregional in ganz Österreich sowie im angrenzenden Bayern an. Durch mobile Technik können Projekte flexibel und standortunabhängig umgesetzt werden.

Beratung

Ein Ziviltechniker unterstützt bei Fragen rund um Grundstücke, Planung und Rechtssicherheit – etwa bei Kauf/Verkauf, Widmung, Bebauungsbestimmungen und in komplexeren Verfahren (vor allem in Oberösterreich).

Ja. Ein persönliches oder telefonisches Erstgespräch ist unverbindlich und dient dazu, Vorstellungen und Rahmenbedingungen zu klären und eine erste fachliche Einschätzung zu bekommen.

Es wird geprüft, ob die bestehenden Grundgrenzen rechtssicher sind. Falls nötig, werden Grenzen gemeinsam mit betroffenen Nachbarn neu festgelegt, damit eine eindeutige rechtliche Grundlage entsteht.

Zuerst werden Parzellierungsentwürfe erstellt, die eine effiziente Nutzung ermöglichen und behördliche Anforderungen berücksichtigen. Danach wird aus dem gewählten Entwurf die Vermessungsurkunde erstellt – sie ist Grundlage für Kaufverträge und wird zur Genehmigung bei Behörden eingereicht.

Unterstützung gibt es bei unklaren Grundstücksgrenzen, bei Flächenwidmung und Bebauungsbestimmungen sowie bei forstrechtlichen Themen, z. B. wenn Waldflächen geteilt werden müssen und dabei spezielle Vorgaben einzuhalten sind.

Kataster- und Grenzvermessung

Diese Frage kommt oft, kann aber nicht so einfach beantwortet werden. Jeder Grenzpunkt entstammt einer oder mehreren Urkunden. Je nach Alter und Art des Grenzpunktes ist der Aufwand, diesen wieder in der Natur zu vermarken, unterschiedlich. Da es sich bei Grenzpunkten um eine Abgrenzung von Besitz und Eigentum handelt, muss hier sehr gewissenhaft gearbeitet werden.

Es reicht, uns die Adresse oder die Grundstücksnummer mitzuteilen. Alle anderen Unterlagen haben wir oder können wir besorgen. Bei einem kostenlosen telefonischen oder persönlichen Erstgespräch können wir sofort durchgehen, wie die Grundteilung erfolgen kann und welche Schritte dafür erforderlich sind.

Die Digitale Katastralmappe veranschaulicht die Lage von Grundstücken im österreichischen Landessystem. Sie beinhaltet Grundstücksnummern, Nutzungsarten und Grenzpunkte. Jedem Grenzpunkt sind die Art, das Alter und die Entstehungsurkunde angemerkt. Tagesaktuelle Abfragen der DKM können bei uns angefragt werden.

Die Baufirma soll auf keinen Fall verschwundene Grenzmarkierungen wiederherstellen. Bei Grenzpunkten muss immer darauf geachtet werden, was die zugehörige Entstehungsurkunde vorsieht. Im schlimmsten Fall wird die Grenzmarkierung an der falschen Stelle gesetzt und erforderliche Abstandsbestimmung zu Ihrem Bauvorhaben sind falsch.

Bevor Sie den Weg zum Anwalt suchen, kommen Sie vorher zum Geometer. Geometer sind die absoluten Spezialisten, was Grenzen und Eigentumsverhältnisse anbelangt und müssen gemäß Standesregeln objektiv agieren.
Oft können Grenzstreitigkeiten durch alte Urkunden oder Aufzeichnungen beseitigt werden, bevor er durch einen unnötigen Rechtsstreit eskaliert.

Wir können gegen eine Gebühr schnell und unkompliziert einen Grundbuchsauszug für Sie erstellen. Gerne unterstützen wir Sie auch beim Lesen und der Interpretation der Inhalte.

Im Grundbuch sind Besitzverhältnisse, Rechte (Servituten usw.) und Belastungen (Hypotheken, Leitungsrechte usw.) eingetragen. Weiters sind je Einlagezahl die Grundstücke mit Flächenangaben angeführt.
Wichtig zu wissen ist, dass die Flächenangabe im Grundbuch sehr häufig nicht den tatsächlichen Grundstücksausmaßen entspricht. Grundstücke können in der Regel bis zu 10 % falsch ausgewiesen sein. Vor allem im Falle eines Grundstückskaufs bzw. -verkaufs ist dies zu beachten, da ein Rechtsanspruch auf die im Grundbuch ausgewiesene Fläche nicht besteht. Durch eine Grenzfeststellung oder Flächenberichtigung kann die korrekte Fläche eines Grundstücks bestimmt werden.

Hat die Grenzlinie Kreise oder Kreuze mit Punktnummern, dann wurde die Grenzlinie bereits in einer Urkunde „erwähnt“. Sind in der Grenzlinie Knicke ohne Punktnummern, so kann dies bedeuten, dass deine Grenzlinie umgangssprachlich noch aus der „Urmappe“ stammt.
Ist dies der Fall, so ist nicht diese „Urmappenlinie“ Ihre Grenze, sondern der ruhende Naturstand. Dies bedeutet, dass die Grenze, die in der Natur gelebt wird, eher die rechtliche Besitzgrenze ist als jene Linie in der DKM.
Erst durch eine Grenzfeststellung haben Sie gesicherte Besitzverhältnisse, und die Grenze wird korrekt auf doris.at bzw. sagis.at dargestellt.

Nein, diese werden nur zweimal jährlich aktualisiert. Wir hingegen arbeiten mit tagesaktuellen DKM-Abfragen.

Ja, wir können dies für Sie erstellen.
Je nach Bauvorhaben wird ein Radius von 10 oder 50 Metern um Ihr Grundstück benötigt. Gerne erstellen wir dies in Kombination mit einem tagesaktuellen DKM-Auszug.

Je nach Dringlichkeit können Sie Ihren Katasterauszug innerhalb einer Stunde im Format DWG und PDF erhalten. Rufen Sie uns einfach unter +43 77 22 / 84 909 an

Ingenieurvermessung

Ja, wir können mit diversen Messmethoden Ihr Bauvorhaben überwachen. Sei es Setzungsmessung von Bauteilen, eine durchgehende Überwachung durch Neigungssensoren oder 3D Verformung von Bauteilen zueinander. Gemeinsam finden wir die zielführendste Methode für Ihre Aufgabenstellung.

Jedes Projekt und jede Aufgabenstellung ist unterschiedlich, weswegen immer eine individuelle Lösung gefunden werden muss. Beispiele wären: Neigungssensoren, die an die Wand montiert werden und minütlich, stündlich oder täglich das Neigungsverhalten beobachten und dokumentieren.
Setzungsbolzen, die durch regelmäßiges Präzisionsnivellement beobachtet werden. Regelmäßiger Laserscan einer (unzugänglichen) Oberfläche, um eine flächige Verformung zu beobachten und darzustellen.
Dies ist nur ein kleiner Auszug unserer vielen Möglichkeiten.

Wir können Ihnen diese Daten liefern. In der Regel wird ein grober Geländeraster Ihres Grundstücks inkl. angrenzendem Straßenraum und Kanaldeckeln benötigt. Wir wissen was zu tun ist 🙂

Das kann sein. Um dies festzustellen müssen Setzungsbolzen montiert und in bestimmten Abständen mittels Präzisionsnivellement gemessen werden. So kann sichergestellt werden, ob und wie viel sich das Gebäude setzt.

Ja wir verfügen über die richtige Ausrüstung und Software dafür. Wir messen das aktuelle Urgelände und ermitteln auf Basis der Projektdaten die erforderlichen Kubaturen. Dies kann anschaulich mit Schnitten dargestellt werden.

Bei solchen Rohrpressungen muss sichergestellt werden, dass das Bahngleis nicht beschädigt wird. Dafür muss vor (!) und nach der Pressung ein Präzisionsnivellement des Gleises durchgeführt werden.

Ja, jede Baueinreichung benötigt die richtigen Grundlagen. Vor allem beim Anbau an ein Bestandsgebäude ist es wichtig, die tatsächliche Lage und Höhe zu erfassen. Hier kann man sich nicht auf die dargestellten Gebäude in der DKM verlassen.
Im schlimmsten Fall ist die Einreichung fehlerhaft, und erst während des Baus wird festgestellt, dass Unterlagen überarbeitet werden müssen.

Hier kann der Abbaufortschritt entweder mittels herkömmlicher Methoden oder durch Drohnenbefliegung erfasst und dokumentiert werden.

Präzisionsvermessung

Im Anlagenbau sind oft höhere Genauigkeiten erforderlich als im Hoch- oder Tiefbau. Dank unserer Erfahrung und Ausrüstung können wir unterschiedliche Aufgabenstellungen erfüllen:

  • submillimetergenaue Absteckung von Maschinenachsen
  • Aufnahme von Maschinenachsen
  • Deformationsmessung von Bauteilen.

Hier ist es wichtig, genau abzustimmen, welche Genauigkeit gefordert ist und wie dies erzielt werden kann.

Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau hat sich einiges an Spezialausrüstung angesammelt. Neben selbstentwickelten Spezialwerkzeugen, wie Kreuzschlitten mit Mikrometer-Feintrieb, Messkugeln der Firma Bohnenstingl, Kanalmessstäben mit Magnetankern und Messarmen kommt als Vermessungsgerät die weltweit genaueste Totalstation Leica TS60 zum Einsatz, mit der eine Winkelgenauigkeit von 0,5” erzielt werden kann.

Alle unsere Außendiensttechniker haben die Fachtechnikerausbildung absolviert oder befinden sich derzeit in der Ausbildung. Neben den Technikern sind bei uns insgesamt fünf Diplomingenieurinnen und Diplomingenieure im Außen- und Innendienst beschäftigt.
Top Aus- und Fortbildung ist uns im Unternehmen sehr wichtig. Nur so können wir die gewohnte und geforderte Qualität sicherstellen.

Die geforderte Genauigkeit gibt der Kunde, die MaschinenbauingenieurInnen bzw. BauingenieurInnen vor. Zusammen kann dann überlegt werden, wie die Erfordernisse erfüllt werden können.

Geoinformation

Geoinformationen sind Daten, die sich auf einen bestimmten Ort auf der Erde beziehen. Mit Geoinformationen können Objekte aus der Natur räumlich dargestellt werden, zum Beispiel auf einer Karte. Zusätzlich können zu diesen Objekten auch Sachinformationen gespeichert werden.
So lassen sich zum Beispiel Gebäude oder Leitungen mit weiteren Informationen beschreiben. Auf Grundlage dieser Daten können räumliche Abfragen durchgeführt werden, etwa wie weit das nächste Krankenhaus entfernt ist oder wo sich der nächstgelegene Kanalanschluss zu einem Grundstück befindet.

Je nach Art der Geodaten stammen diese aus unterschiedlichen Quellen. Geodaten wie Orthophotos, Höhenlinien oder Hochwasserlinien können in Oberösterreich über das Geodatenportal des Landes bezogen werden. Die Verwaltung von Leitungen liegt in der Regel bei den jeweiligen Leitungsbetreibern.
Naturbestandsdaten werden meist von einem Vermessungsbüro – unter anderem von Geometer Brunner – erstellt und verwaltet. Eigentümer dieser Daten ist die jeweilige Gemeinde.

Im Geoinformationssystem (GIS) der Gemeinden werden vorhandene und neu erstellte Geodaten übersichtlich dargestellt und verwaltet. Die räumliche Grundlage bildet der amtliche Kataster, der im GIS mit den Daten des Grundbuchs verknüpft ist. Dadurch stehen neben der Lage auch Informationen wie Grundstücksflächen und Eigentümerdaten zur Verfügung.

Weitere wichtige Geodaten sind unter anderem Ver- und Entsorgungsleitungen, das örtliche Entwicklungskonzept bzw. der Flächenwidmungsplan, Hochwasser- und Hangwasserkarten sowie digitale Orthophotos. Mit dem Geoinformationssystem können diese Daten unterschiedlich dargestellt sowie vielfältige Abfragen und Auswertungen durchgeführt werden.

Geometer Brunner verfügt über langjährige Erfahrung in der Naturbestandsvermessung und der Erstellung von Geodaten.
Wir haben bereits ganze Gemeinden flächendeckend erfasst und einen Naturbestand aufgebaut, der laufend aktualisiert wird.
Neben der Vermessung und Aufbereitung der Daten übernehmen wir auch deren Verwaltung, aktualisieren die Daten in deren GIS-System und stellen sie in Abstimmung mit den Gemeinden Planern für Planungszwecke zur Verfügung.

Um einen guten Überblick über Leitungen wie Kanal und Wasser zu erhalten, wird in der Regel ein Leitungskataster aufgebaut.
Dabei werden die Leitungen und deren Einbauten von Experten vermessen und als Geodaten erfasst. In diesen Daten werden zusätzliche Informationen wie Leitungsart, Schachtnummer, Schachttiefe oder Inspektionsdaten gespeichert.
Auf dieser Grundlage können Auswertungen unter anderem zu notwendigen Wartungen, zur örtlichen Verfügbarkeit durchgeführt werden.

Geometer Brunner erstellt und verwaltet in Zusammenarbeit mit Architekten digitale Flächenwidmungs- und Bebauungspläne.
Ein Flächenwidmungsplan legt fest, wie Grundstücke genutzt werden dürfen, zum Beispiel landwirtschaftlich oder zur Bebauung.
Ein Bebauungsplan regelt hingegen, wie ein Grundstück bebaut werden darf, etwa durch Baufluchtlinien oder die zulässige Gebäudehöhe.

Es gibt viele Möglichkeiten, Geodaten zu verarbeiten. Daraus können zum Beispiel Straßenkarten, Auswertungen von Jagdpachtflächen oder Nachweise zur Berechnung von Aufschließungsbeiträgen erstellt werden. Geometer Brunner setzt dafür ArcGIS von ESRI inklusive Zusatzapplikationen von VertiGIS ein.
Zusätzlich ist auch die weit verbreitete GIS-Software QGIS im Einsatz.

Geometer Brunner legt großen Wert auf die Ausbildung der Mitarbeiter und verfügt über speziell im Bereich Geoinformation ausgebildete Mitarbeiter.

Ja, wir verfügen über die notwendige Software, um GIS-Datensätze in ein CAD-Format sowie auch umgekehrt zu konvertieren. Zu den gängigen GIS-Formaten zählen neben dem Shape-Format auch Geodatenbanken (.mdb bzw. .gdb).